Zweck der Stiftung ist die kulturelle, sprachliche und charakterliche Bildung sowie die Förderung der Völkerverständigung der Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Große Schule Wolfenbüttel.

Der Stiftungszweck soll insbesondere durch die Unterstützung von  mehrwöchigen Auslandsaufenthalten verwirklicht werden. Vor allem Ferienaufenthalte einzelner Schüler und Schülerinnen mit Unterbringung in Familien und parallelem Sprachunterricht sollen gefördert werden.

Möglich ist auch die finanzielle Unterstützung eines Auslandsschuljahres. Der mögliche Umfang einer Förderung variiert von der Gewährung eines Zuschusses bis zur weitreichenden Kostenübernahme.

Außer der Förderung von Reisen einzelner Schüler und Schülerinnen - die an erster Stelle der Förderziele stehen - sind auch Zuschüsse zu Gruppenreisen oder fremdsprachlichen Aktivitäten möglich. Anträge für Gruppenförderungen sind von den entsprechenden Lehrkräften zu stellen.

Bei der Auswahl der zu fördernden Schüler und Schülerinnen orientiert sich der Vorstand nicht in erster Linie an der schulischen Leistungsstärke oder an der Bedürftigkeit der Kandidaten. Vielmehr steht das Interesse der Förderkandidaten an anderen Ländern und Völkern und deren Lebensweise im Vordergrund.

Die Weltoffenheit eines Schülers oder einer Schülerin ist das wichtigste Auswahlkriterium. Außerdem sollen folgende Wesenseigenschaften für die Auswahl von Bedeutung sein: gutes Auftreten und Manieren, gute Auffassungsgabe, Flexibilität und Kontaktfreudigkeit.

Gefördert werden können Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgänge. Jedoch sollten sie die Sprache soweit beherrschen, dass sie sich im Ausland ausreichend verständigen können.

Im Rahmen der Völkerverständigung können darüber hinaus auch ausländische Gastschüler der Großen Schule gefördert werden.

Über die Vergabe der Stiftungserträge, die für das jeweils laufende Jahr zur Verfügung stehen, entscheidet der Stiftungsvorstand.

Peter Ensthaler – September 2008



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