Bereits am Samstag, dem 9. Juni 2018, fand der Abschluss des diesjährigen Durchganges des Rerum Antiquarum Certamen statt. In der Augusteerhalle der Herzog-August-Bibliothek zu Wolfenbüttel

latein grwurden die 12 Landessieger des niedersächsischen Altsprachenwettbewerbs des Niedersächsischen Altphilologenverbandes  für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. Darunter befand sich auch eine Schülerin der Großen Schule: Gesa bei der Wieden.
Gesa konnte sich zuvor in zwei Runden durchsetzen (1. Runde: Textübersetzung; 2. Runde: Hausarbeit) und durfte somit an einem dreitägigen Kolloquium, das in Wolfenbüttel stattfand, teilnehmen.
In diesem dreitägigen Kolloquium musste Gesa ein Kurzreferat über ein frei zu wählendes Thema aus dem Bereich der Alten Sprachen halten, dem sich eine Diskussion anschloss. Außerdem führten Vertreter der Studienstiftung des deutschen Volkes Einzelgespräche mit den Kolloquiumsteilnehmern. Am letzten Tag, dem Festakt, musste sie ihre mit 15 Punkten bewertete Hausarbeit vor den anwesenden Eltern, Verwandten, Lehrern und namhaften Gästen wie dem Vertreter des Kultusministeriums, Andreas Stein, dem Vorsitzenden des Niedersächsischen Philologenverbandes, Horst Audritz, und dem Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, Dr. Andreas Degkwitz, vorstellen. Ihr gewähltes Hausarbeitsthema war dabei: ,,Ein Vergleich populistischer Techniken am Beispiel Catilinas und  Donald Trumps“. Die Textgrundlage bot dafür Sallusts, coniuratio Catilinae XIV und XX/XXI  und die Inaugurationsrede  Donald Trumps.
Auch wenn es letztendlich nicht reichte, um unter den beiden Besten zu sein, die ein Stipendium erhielten, kann Gesa sehr stolz auf ihre Leistungen sein, die sie parallel in der arbeitsintensiven Phase des Abiturs erbracht hat.
Die Große Schule und insbesondere die Lateinlehrer Wilhelm Hable und Christoph Dziony, die auch beim Festakt anwesend waren, sind sehr stolz auf Gesa und ihre erbrachten Leistungen.

Christoph Dziony