In den vergangenen Wochen besuchten die Schülerinnen und Schüler der Schule in Perreux sur-Marne die Große Schule und anschließend fand der Gegenbesuch von Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen der Großen Schule in dem wunderschönen Vorort von Paris statt.


Berlin klPfingstdienstag, am Abend, endlich war es dann soweit: 24 französische Schülerinnen und Schüler kamen mit ihren Lehrern Emmanuel Wendel und Florian Julien aus Paris in Wolfenbüttel an, um die deutsche Sprache und Kultur zu entdecken. Vor ihnen lagen sieben spannende Tage mit Ausflügen nach Berlin, in die Autostadt und nach Bad Harzburg. In dieser Zeit wurden  auch die Nachmittage gemeinsam verbracht. Zusammen gingen die jungen Menschen zum Shopping nach Braunschweig oder zum Baden in das Stadtbad Okeraue.
Eine ganz besondere Veranstaltung war der gemeinsame Grillabend mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern, bei dem alle miteinander ins Gespräch kamen. Es wurde gegessen, getrunken, viel erzählt, Fußball gespielt und gelacht.
Ein großer Dank geht an die Eltern, die jederzeit unterstützend den Austausch begleiteten.  
Dann hieß es nach einer Woche Abschied nehmen von Wolfenbüttel. Es ging zurück mit dem Bus nach Paris begleitet von 23 deutschen Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrerinnen der Großen Schule.
Paris01 klNach der anstrengenden Reise verbrachten die Jugendlichen den ersten Abend in ihren Gastfamilien. Bereits am nächsten Tag ging es aber natürlich auf eine abwechslungsreiche Rundfahrt durch die „Stadt der Liebe“ und dort konnten die Französischkenntnisse erfolgreich beim Imbiss oder im Souvenirshop angewendet werden. Im Anschluss ging es in den Louvre, wo  u.a. „La Jaconde“ bestaunt wurde, das berühmte Gemälde der Mona Lisa. Überwältigt von diesen tollen Eindrücken ging es am späten Nachmittag zurück in die Gastfamilien. Auch für die nächsten Tage hatten die französischen Kollegen ein fantastisches Programm auf die Beine gestellt. Es ging nach Giverny in den Garten und das Haus von Claude Monet, anschließend nach Blois und Chambord, um zwei Schlösser der Loire zu bestaunen, ins Panthéon, welches vor allem durch die monumentale Architektur beeindruckte, und natürlich auf die Avenue des Champs-Elysées. Nach diesen Ausflügen war aber noch lange nicht Schluss. Die französischen und die deutschen jungen Menschen verbrachten gemeinsam auch die Abende und die Wochenenden, wodurch sich natürlich die Sprachfähigkeiten auf beiden Seiten verbessert haben.
Viel zu schnell ging die Zeit vorüber, aber die Erinnerung an zwei wunderschöne Wochen bleiben.

Karin Bilawer, Heidi Wagner und Diana Draband