Große Schüler experimentieren am DLR.
Es sollte allgemein bekannt sein, dass der Braunschweiger Raum eine hochinteressante Forschungsregion ist und so wären wir schlecht beraten dies nicht zu nutzen.

Deshalb sind Besuche im Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, kurz „DLR_School_Lab“, ein fester Bestandteil unseres Schullehrplans DLR03 klin Physik. Hierzu gibt es auch einen Kooperationsvertrag zwischen der Großen Schule und dem DLR.
Wer glaubt, dass es sich im DLR ausschließlich um Luft- und Raumfahrt dreht, der irrt sich! Es geht zusätzlich um Physik pur wie Akustik und Lärmbekämpfung, Strömungsphysik, aber auch um das Auto und seine Assistenzsysteme. Im Rahmen ihrer Exkursion am 8.6.17 ins DLR erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b die Gelegenheit spannende und interessante Hightech-Experimente selber durchzuführen.
Die Schülergruppen machten Untersuchungen im Windkanal, wobei sie die Aerodynamik verschiedener Elemente erforschten. Auf diese Weise wurde ihnen auch die Funktionsweise einer Flugzeugtragfläche anschaulich näher gebracht. Am Rotorversuchsstand beschäftigten sie sich mit der Auftriebserzeugung am Hubschrauber und der Frage, warum ein Hubschrauber so einfach in der Luft stehen bleiben kann. An einer anderen Station bestand die Aufgabe darin, einen LEGO Roboter zu programmieren und DLR04 klauszuprobieren. Anschließend gab es am Fahrsimulator Gelegenheit zum Autofahren und zum Erkenntnisgewinn, dass selbst Autofahren nicht so leicht ist, wie es scheint. Es war schon amüsant zu sehen mit welchem Elan am Lenkrad gekurbelt wurde.
Die Schüler der Klasse 9b hatten darüber hinaus das besondere Vergnügen, am sogenannten „Fahrgastwechsel“-Experiment teilzunehmen. Im Rahmen dieser Simulation schlüpften die Kinder in die Rolle von Fahrgästen einer Straßenbahn. Von unterschiedlichen Gruppengrößen wurde die Zeit gemessen, die die Schüler für das Einsteigen benötigten, wenn im gleichen Moment eine andere DLR01 klSchülerschar versuchte auszusteigen. Dem aufmerksamen Beobachter war schnell klar: Je größer die Gruppe und je „egoistischer“ der Fahrgast, desto länger dauerte der Prozess des Ein- und Aussteigens. Versuche dieser Art bilden die Grundlage für Simulationsprogramme, mit denen die optimale Breite der Einstiegstüren und die Aufenthaltsdauer der Beförderungsmittel bestimmt werden kann. Glücklicherweise absolvierten alle Schüler trotz zahlreicher Rempeleien das Experiment gesund und erfolgreich. (Zum Vergrößern Linksklick auf die Fotos)

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 Untersuchungen im Windkanal  Am Rotorversuchsstand
DLR04 kl DLR05 kl
 Im Fahrsimulator Fahrgastwechsel