Am 16. März 2017 war es wieder so weit und das Oskar-Sommer-Haus wurde zur Bühne des englischsprachigen White Horse Theatre.
The Dark Lord and the White Witch, das Stück der 5. und 6. Klassen, begann zunächst harmlos

01 kl02 klmit einem Wettbewerb, bei dem Gala, die Protagonistin des Stückes, von einem Schüler der Großen Schule zur neuen Königin der Gänseblümchenketten ernannt wurde. Schnell wurde jedoch klar, dass 03 klsie sich nun auf eine gefährliche Reise zu Lord Morbus begeben musste, um die Welt zu retten. Während sich Gala durch Schneestürme und Moore kämpfte und allerlei fantasievoll kostümierten Wesen begegnete, fieberten die SchülerInnen mit. Eine mitreißende Geschichte um Mut und Vertrauen entspann sich, bei der einige SchülerInnen Gala nur zu gern bei der richtigen Wahl ihrer Freunde beigestanden hätten.

04 klDas zweite Stück, Move to junk, schloss sich für die Jahrgänge 7 und 8 an. Vor dem Hintergrund eines großen Laptops kam die Hauptdarstellerin Amanda an eine neue Schule und wurde sofort zur Außenseiterin. Als sie schließlich über das Internet verunglimpft und das Cyberbullying immer schlimmer wurde, war die Spannung auch im Publikum deutlich zu spüren. Am Ende wurde klar, dass aus Spaß schnell Ernst werden kann. Ungewöhnlich nachdenkliche Töne für das sonst eher leichte White Horse Theatre, die bei den SchülerInnen aber sehr gut ankamen. Schließlich wurden sie direkt in ihrem von den neuen Medien geprägten Alltag abgeholt.
Insgesamt waren es zwei sehr emotionale Aufführungen, die von einem gut aufeinander eingespielten Schauspielerteam präsentiert wurden und nicht zuletzt auch die Freude an der englischen Sprache vermitteln konnten. Die abschließenden Fragerunden waren für einige SchülerInnen die erste Gelegenheit, sich mit englischen Muttersprachlern zu unterhalten.

Stefanie Luxa

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