Lebendige Kontroversen und stichhaltige Argumente – damit überzeugten 56 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen, darunter auch Elisabeth Selle von der Großen Schule, am 19. März 2019 im Niedersächsischen Landtag. Im Rahmen des Projekts „Jugend debattiert“ stritten die besten Debattantinnen und Debattanten aus den jeweiligen Regionalverbünden miteinander.


Elisabeth SiegerfotoDie Regionalwettbewerbssiegerin der Großen Schule, Elisabeth Selle (9a),  machte sich mit ihren Projektlehrkräften Frau Gebauer und Herrn Neuhaus sowie der Drittplatzierten des Regionalwettbewerbs Sara Pimenta Lange (9a) und den weiteren Teilnehmenden und Lehrkräften unseres Regionalverbundes Braunschweig-Salzgitter-Wolfenbüttel mit dem Zug auf den Weg nach Hannover, um am Landesfinale „Jugend debattiert“ teilzunehmen.
Nach den Begrüßungen durch die Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages Janssen-Kucz sowie durch den Landeskoordinator des Projekts „Jugend debattiert“ Herrn Vollrath begannen die Qualifikationsrunden, an denen 56 Schülerinnen und Schüler in zwei  Altersklassen teilgenommen haben. Diese fanden u. a. in Sitzungsräumen der Ausschüsse statt und wurden von Projektlehrkräften und ehemaligen Debattanten juriert.
Sollen in der Europäischen Union alle Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen für mindestens ein halbes Jahr in einem anderen EU-Staat zur Schule gehen? Dies war die Streitfrage der ersten Debatte. In dieser konnte Elisabeth Selle von der Großen Schule mit ihren Pro-Argumenten in allen Bewertungskriterien überzeugen, was sich letztendlich in der besten Bewertung der gesamten Qualifikationsrunde widerspiegelte.
Die zweite Debatte der Qualifikationsrunde beschäftigte sich mit der Frage, ob außerhalb von öffentlichen Sportereignissen die künstliche Beschneiung von Skipisten verboten werden soll? Hier wurde im Besonderen Elisabeth Selles sehr gute Sachkenntnis hervorgehoben.
In der anschließenden Ergebnisverkündung belegte Elisabeth den zweiten Platz und qualifizierte sich somit für das Landesfinale.
Dieses fand im Interims-Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages statt. Die Jury, unter anderem Mitglieder des Landtages, zeigte sich beeindruckt von der Qualität und Vielfältigkeit der Debattenbeiträge: Ein Format wie „Jugend debattiert“ zeige immer wieder, wie wichtig und hilfreich ein festes Regelwerk für das ergebnisorientierte Austragen von Kontroversen sei.
In der Finaldebatte „Sollen außerhalb von Schulabschluss und Schulwechsel Notenzeugnisse durch Berichtszeugnisse ersetzt werden?“ konnten die vier besten Jugendlichen ihr Können abermals unter Beweis stellen. Nach einer lebhaften Debatte wurden die Leistungen der Finalisten von der Jury gewürdigt. Anschließend wurde das Ergebnis verkündet. Hierbei wurde festgehalten, dass die Entscheidungsfindung sich schwierig gestaltete und lediglich Nuancen ausschlaggebend waren. Elisabeth Selle belegte im Landesfinale einen erfolgreichen vierten Platz.
Die Große Schule gratuliert Elisabeth Selle, der viertbesten Debattantin ganz Niedersachsens, herzlich zu ihrem großen Erfolg. „Wir sind stolz auf Elisabeths Leistungen“, betonen die betreuenden Lehrkräfte der Großen Schule Shiri Gebauer und Stefan Neuhaus.
Das Projekt „Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner
Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder.
Shiri Gebauer und Stefan Neuhaus

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